Der Landkreis Trier-Saarburg ist ein Landkreis im Westen von Rheinland-Pfalz an der Grenze zum Großherzogtum Luxemburg. Er grenzt im Norden an den Eifelkreis Bitburg-Prüm, im Norden und Osten an den Landkreis Bernkastel-Wittlich, im Osten kurz an den Landkreis Birkenfeld und im Süden an die saarländischen Landkreise St. Wendel und Merzig-Wadern sowie im Westen an die luxemburgischen Kantone Remich, Grevenmacher und Echternach. Die kreisfreie Stadt Trier, die ganz vom Landkreis Trier-Saarburg umgeben wird, ist Sitz der Kreisverwaltung.
Der Landkreis Trier-Saarburg erstreckt sich vom Bitburger Land über die Mosel bis in den westlichen Hunsrück hinein. Im Westen bilden die Sauer und die Obermosel die Grenze zu Luxemburg. Größere Flüsse im Kreisgebiet sind neben der Mosel, die Saar und die Ruwer. Hier liegt ein bedeutendes deutsches Weinanbaugebiet (Mosel-Saar-Ruwer). Der längste Fluss der Eifel, die Kyll, fließt durch das nördliche Kreisgebiet. Der höchste Berg im Landkreis ist der Sandkopf (757 m) im Schwarzwälder Hochwald.
Nach dem Landesentwicklungsprogramm Rheinland Pfalz (LEP IV) sind im Kreisgebiet die Städte Konz, Saarburg und Hermeskeil als Mittelzentren ausgewiesen. Im regionalen Raumordnungsplan der Region Trier haben Schweich, Föhren/Hetzerath, Leiwen, Waldrach/Osburg, Reinsfeld, Kell am See, Zerf, Nittel/Wincheringen und Welschbillig/Trierweiler die Funktion eines Grundzentrums.
Das heutige Kreisgebiet gehörte bis 1794 überwiegend zum Kurfürstentum Trier und zur Grafschaft Luxemburg, danach war es französisch besetzt. Nach dem Wiener Kongress kam das Gebiet an Preußen. Diese bildeten 1816 im Regierungsbezirk Trier die beiden Landkreise Trier und Saarburg unter Ausschluss der Stadt Trier, innerhalb der Provinz Niederrhein (ab 1822 Rheinprovinz). 1946 kamen beide Landkreise Trier und Saarburg zu Rheinland-Pfalz. Im Rahmen der in der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen territorialen Verwaltungsreform wurden beide Kreise am 7. Juni 1969 zum heutigen Landkreis Trier-Saarburg vereinigt.
Der Landkreis gehört seit 1994 zur Initiative Region Trier (IRT), in der regionale öffentliche Institutionen, Verwaltungen, Hochschulen, Unternehmen, Banken und engagierte Einzelpersonen mit dem Ziel, die Zukunft der Region als wirtschaftlich attraktiven, kulturell bedeutsamen und ökologisch intakten Raum mit hohem Lebens- und Freizeitwert zu sichern, partnerschaftlich zusammenarbeiten.